Seit einigen Jahren sind ETF (Exchange Traded Funds) in aller Munde. Immer mehr ETF, die Anfangs vor allem institutionellen Anlegern vorenthalten waren, ermöglichen den Anlegern eine kostengünstige und breit diversifizierte Variante des Aktieninvestments. Da es sich bei ETF in der Regel um passiv gemanagte Indexfonds handelt, sind sie besonders bei kostenbewussten Anlegern beliebt.
Anders als normale Investmentfonds, werden ETF nicht aktiv von einem Fondsmanager verwaltet. Der ETF bildet lediglich einen bereits bestehenden Index nach, sodass er eine adäquate Alternative sowohl zu Indexzertifikaten, als auch zu aktiv gemanagten Fonds darstellt. Der größte Vorteil am ETF Investment sind die Kosten. Sowohl beim Erwerb von Fondsanteilen über die Börse, als auch bei den laufenden Kosten sind ETF sehr preiswert.
Der Ausgabeaufschlag entfällt beim Kauf grundsätzlich. Stattdessen müssen lediglich die üblichen Börsengebühren aufgebracht werden. Die Verwaltungskosten sind in der Regel deutlich günstiger als bei aktiv gemanagten Fonds. In der Regel liegen die Verwaltungskosten deutlich unter einem Prozent.
Auch unter Performancegesichtspunkten sind ETF aktiven Produkten tendenziell vorzuziehen. Immerhin führen die niedrigeren Kosten zu einem erheblichen Kostenvorteil, der jährlich etwa ein Prozent ausmachen kann. Vor diesem Hintergrund verwundert es auch nicht weiter, dass es nur den wenigsten aktiv gemanagten Fonds gelingt, eine langfristige Outperformance gegenüber vergleichbaren ETF zu erzielen.
Einem erfahrenen und kompetenten Fondsmanagement sind die ETFs jedoch unterlegen. Wirklich guten Investmentfonds gelingt es auch über mehrere Jahrzehnte eine deutlich Outperformance gegenüber ETF zu generieren und somit dem Anspruch der Anleger auch tatsächlich gerecht zu werden.
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