Zins-untergrenze





Floor Zinsuntergrenze:
Wird in Bezug auf eine Anleihe ein minimaler Zinsbetrag festgelegt, so spricht man von der Floor-Zinsuntergrenze. Diese garantiert dem Investor, dass seine Rendite, auch in einer Niedrigzinsphase, einen bestimmten Wert nicht unterschreiten kann, sondern immer mindestens in der Höhe der Floor-Zinsuntergrenze realisiert wird. Unterschreitet der tatsächliche Zinssatz die vereinbarte Zinsuntergrenze, so kommt der Floor für die Differenz auf. Die Vereinbarung einer Floor-Zinsuntergrenze ist zwar für den Anleger kostenpflichtig, verhindert dafür aber ein Absinken der Zinsen unter einen bestimmten Schwellenwert und reduziert damit das maximale Risiko einer Anleihe.

So gewinnt der Investor eine Sicherheit über die maximale Bandbreite der möglichen Kursentwicklung und kann so das persönliche Risiko bei einer Geldanlage auf Basis von Anleihen wirksam reduzieren.





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