Fondssparen - Das Pendant zur Einmalanlage
Als Fonds-sparen bezeichnet man das regelmässige und kontinuierliche kaufen von Fondsanteilen für einen bestimmten Geldbetrag.
Diese reglemässigen Käufe (meist wird einmal pro Monat für einen bestimmten Betrag geordert) werden über eine möglichst lange Zeit fortgeführt.
Man kauft beim Fondsparen also monatlich für einen Gewissen Betrag Fonds. Z.B. könnte man immer zum Monatsanfang für 50 Euro Fonds-Anteile kaufen.
Fondssparen eigent sich vor allem für Anleger die keine Lust haben, öfters mal die Kurse Ihrer Fonds zu überprüfen und Fondanteile bei niedrigen Kursen einzukaufen und bei gutem Kurs wieder zu verkaufen.
Ebenso eignet sich die Investitionsart für unerfahrene Anleger. Je länger man reglemässig in einen oder mehrere Fonds anspart umso geringer wird das Risiko, da man beim Fondssparen im Mittel relativ günstig einkauft.
Vor allem ein günstiger Durchschnittspreis ist das Resultat von dauerhaftem Fondssparen. Denn durch das regelmässige kaufen für den gleichen Betrag über einen langen Zeitraum ergibt sich der sogenannte Average Costing Effekt.
Erklärung diese Effektes: Weil man immer für den gleichen Betrag einkauft, bekommt man (je nach Fondskurs) manchmal viele Fond-Anteile und manchmal wenig dafür. Man kauft in guten Börsenzeiten mit hohen und teuren Fondskursen immer wenig Anteile für einen hohen Preis. In Zeiten in denen es der Börse schlechter geht und die Fondskurse niedrige sind, kauft man hingegen automatisch viele Fondsanteile für einen günstigen Kurs. Das Ergebniss ist ein günstiger Durchschniittspreis. Hat man über viele Jahr angespart muss man nur noch eine günstigen Zeitpunkt abarten um alle seine Anteile zu verkaufen.
Das Zutun des Anlegers optimiert die Rendite eines Fondssparplan. Denn wenn der Sparplan Einazhler hin und wieder nachschut wie doe Kurse stehen, kann er den Sparplan in Börsenhochzeiten, in denen die Fondspreise sehr hoch sind den Sparplan aussetzen und wiederaufnehmen sobald die Kurse etwas niedriger sind. Diese Eigeninitiative ist zwar nicht unbedingt nötig, aber ein solches mitwirken des Sparers kann die Rendite deutlich verbessern.
Der Zinseszins-Effekt ist die zweite positive Begleiteigenschaft des Fondssparens. Denn wird in thesaurierende Fonds (diese Fonds zahlen keine Dividenden sondern legen die Dividenden für den Kudne wieder in Fondanteilen an) gespart, so häufen sich Jahr für Jahr Dividenden und Zinsen an. Auf diese gibt es wieder Zinsen und auf diese bereits erhaltenen Zinsen gobt es auch wiede rZinsen. Der so entstehende Zinseszinseffekt sorgt für eine sehr gute Renditeerhöhrung. Dies gilt vor allem wenn man über lange Zeit anspart.
Je länger man spart, umso geringer ist das Risiko von Verlusten. Legt man in Wertpapieren (wie z.B. Fonds) sein Geld an, so sind theoretisch immer Verluste möglich. Aber gerade beim Fondssparen wird dieses Risiko minimiert. Wichtig ist das man über viele Jahre hinweg anspart und in einem günstigen Moment (nämlich dann, wenn die Kurse sehr hoch sind) seine Fondanteile wieder verkauft. Spart man auf lange Sicht an, so kann man sich in schlechten Börsenzeiten getrost zurücklehnen und sich darüber freuen das man für einen günstigen Preis seine Geldanlage tätigen kann. Man muss lediglich abwarten bis die Zeiten an den Börsen wieder gut sidn und kann dann irgendwann seine Anteile die man vorher günstig bekommen hat wieder teuer verkaufen.
Welche Fonds sich zum Fondssparen gut eignen:
Sparer die in Fond-Sparpläne investieren sollten vor allem darauf achten das Sie Sie einen breit gestreuten Fonds mit einem geringem Ausgabeaufschlag wählen. Da der Anlagehorizont beim Fondssparen auf mehrere Jahre oder Jahrzehnte ausgelegt ist, kann man durchaus weniger spekulative Fonds wählen. Denn bei diesen Fonds ist der Ausgabeaufschlag meist geringer, da Sie oftmal nicht aktiv gemanaged werden. Hier bieten sich z.B. Indexfonds an. Diese sind direkt an eine Aktienindex gekoppelt und bilden dessen Zusammenstellung im Fondsportfolio nach. Des weiteren empfehlen sich für das Fondssparen noch besonders noch Dach-Fonds. Auch bei diesen sind die Kosten meist etwas geringer als bei normalen Aktienfonds. Denn gesparte Ausgabeaufschläge erhöhen den Zinseszinseffekt und wirken sich somit direkt auf die Rendite aus.
Selbstverständlich kann auch in alle anderen Investment-Fonds per Sparplan investiert werden. Jedoch sollte man sich darüber im klarens ein: Je Risikoreicher ein Fond, umso mehr ist das Zutun und evt. auch das handeln des Anlegers gefragt.
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